Der Bildschirm begrüßt uns mittlerweile mit der Aufforderung eine CD oder DVD einzulegen, von der der PC booten kann - die Festplatte ist ja noch jungfräulich. Rein mit der Windows Vista Ultimate Version und im Nu startet der Installationsvorgang. Die Partitionierung der Festplatte in einen Systembereich und zwei Datenbereiche verläuft Problemlos und innerhalb von 30 Minuten startet Vista zum ersten Mal. Wer Vista schon auf "älteren" Rechnern betreibt oder eingesetzt hat, wundert sich, wie schnell das Betriebssystem seinen Dienst auf Basis des "Tuning-Kit AMD Phenom X4 9950" von Conrad Electronic verrichtet.
Nach jeder Neuinstallation empfiehlt es sich, das Betriebssystem per Update auf den neuesten Stand zu bringen. Dies war allerdings per Internet nicht möglich, da der Netzwerkanschluss (LAN) des Rechners nicht erkannt wurde und so keine Verbindung zu unserem Router zustande kam. Es fehlte der Chipsatztreiber für das MSI-Mainboard. Wie schon im
ersten Teil des Tests (mehr ...) erwähnt lag keine Treiber-CD für Vista bei, sondern nur zwei identische für Windows XP. Also blieb uns nichts anderes übrig, als die Treiber über einen anderen Rechner aus dem Netz herunterzuladen und per USB-Stick auf den neuen Rechner zu spielen. Wer nicht auf einen zweiten PC zurückgreifen kann, steht hier auf dem Schlauch und muss sich erst einmal eine Vista-Treiber-CD bei Conrad besorgen - sehr ärgerlich.