Lahme Performance, mangelnde StabilitätAnwender, die sich für Nero 8 entschieden haben, sollten am besten bei jedem einzelnen Arbeitsschritt zwischenspeichern, um das Frustrations-Level möglichst gering zu halten: Immer wieder kam es im Test zu Abstürzen. Auch die Reaktionszeiten einzelner Menüs strapazieren mit mehreren Sekunden zwischen Mausklick und sichtbarer Reaktion den Geduldsfaden. Je nach Systemleistung kann allerdings auch deutlich mehr Zeit als bloß ein paar Sekunden verstreichen: Die Systemvoraussetzungen, die Nero 8 als Minimum ansieht, sollten jedenfalls deutlich übertroffen haben, falls die Arbeit mit Nero 8 nicht zu einer reinen Geduldsprobe ausarten soll.
Computer-Nachrichten.de MeinungEin Urteil über Nero 8 zu fällen ist alles andere als leicht: Zwar überzeugt die neueste Version der Brenn-Suite mit überzeugenden Ergebnissen beim Transkodieren von Filmen und überzeugenden Ergebnissen, stürzt aber insgesamt zu oft ab. Etwaige Bedenken, dass diese Abstürze am eingesetzten Testrechner liegen könnten, wurden durch zahlreiche Einträge in diversen Foren zerstreut, in denen sich zahlreiche Anwender über ähnliche Probleme beklagen. Für Anwender mit HD-Ambitionen entpuppt sich die Verkaufsversion von Nero 8 obendrein schon fast als Mogelpackung, denn für die volle HD-Funktionalität müssen weitere Plug-Ins kostenpflichtig erworben werden. Der Kaufpreis erhöht sich damit auf über 70 Euro - eindeutig zu viel für das Gebotene, zumal auf den notwendigen Kauf zusätzlicher Plug-Ins nirgends ausdrücklich hingewiesen wird. Eine Empfehlung verdient sich Nero 8 auf diese Weise sicherlich nicht, denn auch im Vergleich zu Nero 7 hat sich zu wenig getan, um ein Update zu rechtfertigen.
Tino Hahn |